Die Heimat ruft

Samstag, 02.06.2018

Keine Sorge, wir leben noch. Aber nach drei Tagen in der Wüste bei Sesriem sind wir nun schon kurz vor Windhoek und sehen dem Ende des Urlaubs entgegen. In Sesriem waren wir in einem Selbstversorger Camp und haben fleißig bei Sonnenuntergang gegrillt. Dabei haben wir gestern sogar einen Wüstenfuchs gesehen! Die Dünen von  Soussusvlei haben wir vorgestern besucht. Zum Sonnenaufgang standen vor uns schon etwa 20 Autos  am Gate und warteten auf den Einlass. Wir haben eine etwa 350 Meter hohe Düne (Big Daddy) bestiegen und oben mit ein paar anderen Schwaben (die sind echt überall 😉) die Aussicht genossen. Das sieht ähnlich aus wie verschneite Alpen nur in rot. Gestern haben wir dann noch den Olive Trail, einen Wanderweg im Namib Naukluf Park, gemacht. Der war an einer Stelle wirklich herausfordernd!! Nur mit einem Kette an der Wand sollte man sich entlang der steilen Wand hangeln. Ein deutsches Paar Ende 50, das wir dort gegen 16 Uhr getroffen haben, ist wieder umgekehrt. Wir (Benita) haben für die Passage etwa 30-40 Minuten, viele Nerven von mir und vermutlich noch mehr von Christoph benötigt, der mich mit Engelszungen bequatscht hat, wo ich meinen Fuß hinsetzen soll. Der Muskelkater heute spricht für sich. Morgen wollen wir noch einen kurzen Abstecher in Windhoek machen, ehe wir abends dann zurückfliegen. Endlich wieder Wäsche vernünftig waschen 😅

Ghanzi—>Gobabis—>Swakopmund

Mittwoch, 30.05.2018

Die letzten Tage ging es vom wasserreichen Maun wieder in trockenere Gefilde. Nächster Zwischenstopp war Ghanzi. Hier waren wir in der Tautona Lodge untergebracht und kamen bereits am frühen Nachmittag an undkonnten an einem schönen Pool den Rest des Tages genießen. Abends feierte dann Juri (der Sohn der Lodge-Besitzer) seinen 21. Geburtstag, so dass es etwas lauter wurde, weil die gesamte Verwandschaft teilweise auch aus Namibia kam und wie wir von der Besitzerin erfuhren wissen die Leute aus Ghanzi wie gefeiert wird. Gut für uns: Free Litschi-Shots!!!

Am nächsten Tag ging es dann weiter wieder zurück nach Namibia. Der Grenzübertritt war unkompliziert und wieder wollte niemand unseren Cross-Border-Permit sehen. Kurz nach der Grenze war dann unsere Unterkunft: Das Kalahari Bush Breaks, eine Lodge mit 50qkm Fläche drum herum in dem auch Leoparden und Geparden wild leben. Die Lodge war wirklich traumhaft an einem Wasserloch gelegen, an dem man auch wieder Tiere beobachten konnte. Nachmittags sind wir dann noch einen der ausgeschilderten Wanderpfade durch den Busch gegangen(Länge circa 11/2 Stunden. Bevor uns die Besitzerin der Lodge jedoch loslaufen ließ schickte sie noch jemand voraus um nach frischen Leopardenspuren aussschau zu halten. Der Walk war sehr schön, man hatte sehr schöne Ausblicke über die weite Landschaft und man konnte die Flora und den trockenen Untergrund des Geländes aus der Nähe erfahren. Bei der Rundtour sind uns dann auch noch einige Giraffen über den Weg gelaufen. Den Abend ließen wir dann mit einem hervorragenden Essen(Oryx Steaks etc.) am Lagerfeuer ausklingen.

Am nächsten Morgen stand dann unsere größte einzelstrecke bevor(circa 650 km). Da wir am Vortag auch noch einen Steinschlag erlitten hatten und dieser dieser bereits einen kleinen Sprung darstellte(ab 0,5 cm :-P unserer war circa 2 cm), hatten wir nach einigen Telefonaten mit der Autovermietung einen Wagenwechsel an der Flughafenstation in Windhoek ausgemacht, damit sich der Sprung nicht zu einer gerissenen Scheibe ausweitet. Angekommen am Flughafen hatte dann jedoch das Ersatzauto ebenfalls einen Sprung in der Scheibe und das danach gewählte Auto auch. Also zog sich der Wechsel etwas hin, obwohl wir im Vorfeld ausführlich betont hatten, dass wir eine weite Fahrt vor uns und keine Zeit hätten und am Wechsel insgesamt drei Angestellte beteiligt waren. Nachdem uns schon eröffnet wurde dass es kein Auto mit 4x4 und ohne Sprung gäbe kam doch noch eines daher, sodasswir wieterfahren konnten. Richtung Swakopmund änderte sich die Landschaft dann allmählich. Dornsträucher und vereinzelte Bäume wichen zuerst Graslandschaften und Ging dann nach und nach in Wüste über. 

In Swakopmund bezogen wir unsere Unterkunft The Stiltz direkt am Meer und gingen abends dann noch lecker Meeresfrüchte am Strand essen. Am folgenden Tag erkundeten wir den Welwitschia-Drive, eine sehr interessante Wüstenfahrt. Am Nachmittag hatten wir dann noch mehrfache Besuche von Apotheken vor uns, da Benita seit unserer Ankunft immer wieder Fieber hatte und wir eine Malaria ausschließen wollten. In der Apotheke erwarben wir einen Malaria-Schnelltest. Jedoch wurde uns dieser ohne notwendigen Fingerpricker etc. ausgehändigt weswegen wir nochmals hingehen mussten. Als wir den Test dann durchführen wollten fiel um uns auf, dass die Pufferlösung fehlte, weswegen wir dann Kontaktlinsenflüssigkeit als Ersatz verwendeten, weil die Apotheke mittlerweile zu hatte. Der Test war positiv! Dies sollte man jedoch nicht machen, wie ich später im Internet las, da dies die Testergebnisse verfälschen kann. Um die darauf etwas erhitzte Gemütslage zu beruhigen und Gewissheit zu schaffen fuhren wir deshalb dann noch ins Krankenhaus und ließen dort nochmals einen Test machen. Dieser war dann zum Glück negativ. 

Heute geht es weiter über einige Pässe nach Sossusvlei, tiefer in die Wüste hinein.

Shit happens - Teil 1 und 2

Freitag, 25.05.2018

Aus dem Buch Shit happens präsentieren wir heute Kapitel 1 und 2 und hoffen, dass es dabei bleibt.

Unser Weg führte uns von Kasane nach Nata, eine sehr gute geteerte Straße, auf der man durchweg mit 120 km/h fahren konnte. Nach ca. 3. Stunden erreichten wir Nata, unseren nächsten Stop. Kurz nach dem Ortseingangsschild und nach ein paar vereinzelten Hütten und Ziegen am Straßenrand winkte uns plötzlich ein Polizist heraus. Offenbar hat sich die Geldquelle für Ahnden von Rasern auch bis nach Botswana herumgesprochen. Nach einem netten Gespräch mit den Polizisten („Oh, you are from Germany. I catch a German everyday! Good Customers!) und um gute 40 Euro ärmer durften wir den Weg zur Lodge fortführen. Abends in der Pelican Lodge, die mit großem Abstand die schlechteste und einfachste der bisherigen war, erwartete uns eine Überraschung der unangenehmeren Art. Das Licht im Bad hatte Tausende (!) kleiner Fliegen angelockt, wohlgemerkt waren alle Fenster und Türen geschlossen, zumindest zu, jedoch entsprechend der Bauweise eben nicht dicht. Die Fliegen waren sogar für Christoph eklig und man hörte das Schwirren im Bad. Christoph beschloss, dass die Dusche ausfiel. Wir gingen zur Rezeption, um die ungebetenen Gäste zu melden. Die Rezeptionistin reagierte sehr gelassen. Das sei normal und sie würden eben immer sprühen. Sie könnte uns jemand organisieren, der sprüht. Mit geladener Stimmung empfingen wir die Wäsche-Dame, die uns neue Handtücher brachte, weil zwischenzeitlich die Fliegen ihr suizidäres Ende durch die Lampe auf unseren Handtüchern fanden. Sie erklärte uns, dass das wegen des Lichts sei und schaut etwas ungläubig, dass sie wegen der kleinen Dinger nun sprühen sollte. JA!!! Soll sie!!! Und wozu haben wir Lichter, wenn wir sie nicht benutzen sollen? Die Abendstimmung hielt sich entsprechend eher in Grenzen. Am nächsten Morgen erwachten wir wiederum in einem Feld von Leichen auf der Bettdecke.

Nach dem Frühstück und der weniger guten Nacht ging es auf einer unfassbar schlechten Straße weiter nach Maun (sprich: Ma-un). Dort angekommen wollten wir in der nun wieder deutlich besseren Lodge unser Gepäck ausladen. Aus Sorge vor spontanen Autoeinbrüchen haben wir Fahrradschlösser mitgenommen und unser Gepäck im Auto daran angeschlossen. Aber nun fand ich den Schlüssel für mein Schloss nicht mehr und der Koffer war vorerst im Kofferraum gefangen. Leider erfüllte das Schloss seinen Zweck. Mehrfach haben wir alles abgesucht und vermutlich wurde der Schlüssel in die Hosentasche gesteckt und beim Frühstück in Nata verloren. Saublöd! Bevor dieses Problem gelöst werden konnte, starteten wir unseren kleinen Rundflug in einer Cessna über das Okavango-Delta. Eine tolle Erfahrung, bei der wir aus der Luft Elefanten, Giraffen, Zebras und Büffel gesehen haben. Nach dem Flug wurde in der Lodge der Hausmeister herbeigerufen, der mit einer Zange das Schloss durchtrennte. Sehr peinlich diese Aktion aber immerhin hatte ich meinen Koffer wieder zugänglich. Bei der nächsten Reise muss also neben dem Fahrradschloss auch noch eine Zange ins Gepäck.

Heute sind wir von Maun aus selbst mit unserem Mietwagen in den Moremi Nationalpark gefahren (den, den wir gestern überflogen haben). Auch hier haben wir wieder viele Tiere, aber leider keine Katzen gesehen. Auf der Fahrt dorthin haben wir etwas Proviant geknabbert. Die Erdnüsse hatten wir in einer Getränkehalterung in der Mittelkonsole aufbewahrt. Und darunter befand sich der Schlüssel zum Fahrradschloss. Wie der UNTER die Erdnüsse gelangen konnte, ist uns völlig rätselhaft. Wir hoffen jedenfalls, dass das Kapitel „Shit Happens“ damit für diesen Urlaub erstmal abgeschlossen ist.

 

 

Ortseingang Nata Ortseingang Nata Tamalakane River Lodge Giraffe eating Aus der Cessna Cessna in Maun Rückweg vom Moremi Fliegen in der Pelican Lodge Tote Fliegen

 

Chobe Self-Drive und Fotos der letzten Tage

Dienstag, 22.05.2018

Sandstraße im Chobe NP  Giraffen im Chobe NP Sonnenuntergang im Chobe NP Game Drive Veranda vor dem Zelt Viktoriafälle Viktoriafälle Zelt am Chobe River Camp von innen Fahrt zum Abendessen mit dem Boot Vor unserem ZEltHeute haben wir uns nachdem wir den Vormittag am Flussufer entspannt haben mit unserem Mietwagen auf in den Chobe-Nationalpark gemacht. Im Vergleich zu den bisherigen Parks gibt es im Chobe keine geteerten Straßen, sondern hauptsächlich Pisten, die ausschließlich mit Fahrzeugen mit 4x4 Antrieb befahren werden dürfen. Außerdem ist der Norden des Parks für seine tierreiche River-Front bekannt, die wir bereits vorgestern in einem Game-Drive der Lodge befahren hatten. Also machten wir uns circa um 13 Uhr auf und hatten auch gleich einige interessante Entdeckungen wie einige Elefanten, ein riesiges Krokodil und etliche Giraffen. Die Pisten waren sehr herausfordernd, insbesondere die Abschnitte mit viel Sand. Völlig ausgeflippt sind wir dann aber als zwei Löwinnen aus nächster Nähe vor uns durchs Gras geschlendert kamen. Als wir uns danach wieder aufmachten sind wir nach circa einem Kilometer jedoch an einer Stelle mit tiefem Sand stecken geblieben. Das Auto bewegte sich nicht mehr nennenswert vorwärts oder rückwärts. Also blieb mir nichts anderes als das Auto anzuschieben, während Benita ans Steuer wechselte. Natürlich erst nachdem wir ausführlich nach wilden Tieren Ausschau gehalten hatten. Nach mehreren Versuchen mit Anschiebehilfe durch mich und vorsichtigem Anfahren von Benita am Steuer waren wir schon etwas verunsichert, ob uns nichts Anderes übrig bleiben würde als auf den nächsten Wagen zu warten und zu hoffen, dass dieser uns rausziehen würde. Doch dann machten wir nochmals einen Anlauf und nutzten abgebrochene Äste am Wegesrand um unseren Reifen ein wenig mehr Grip zu verleihen(Benita‘s Idee) und konnten so das Auto wieder zum Laufen bringen. Während Benita in Schrittgeschwindigkeit weiterfuhr sprang ich dann schnell in die offene Tür und wir konnten unsere Fahrt fortführen. Zur Erholung steuerten wir dann einen Picknickplatz mit Toilette an, an dem wir uns von dieser Anstrengung erholen konnten. Wie der gesamte Chobe-Park war auch dieser Picknickplatz nicht umzäunt, wie beispielsweise im Krüger oder Etosha. Jedoch konnte man relativ weit sehen und mehrere Gruppen waren gleichzeitig mit uns dort. Als wir nach unserer Pause dann weiterfuhren trafen wir circa 400 Meter entfernt auf einer Parallelstraße erneut auf sechs Löwen, die die Reste eines erlegten Büffels verspeisten! Einfach unglaublich! Dass diese so nahe am nicht umzäunten Picknickplatz waren, fanden wir ebenfalls bemerkenswert, doch da auch alle lokalen Guides mit ihren Gruppen diesen Platz angesteuert hatten halten sich die Löwen vermutlich normalerweise fern.

Froh über die tollen Erlebnisse machten verließen wir im Sonnenuntergang den Park.

Viktoriafälle Elefant im Chobe Chobe Marina Lodge mit Aussicht zum Fluss Geflutetes Chobe River Camp Giraffen im Chobe Elefanten auf der Straße nach Kasane Löwe im Chobe

Chobe River und ViktoriafÀlle

Montag, 21.05.2018

Am Samstag sind wir dann von der Ndovu Lodge in Divundu zum Chobe River Camp direkt an der Grenze zu Botswana noch auf namibischer Seite gefahren. Die Wege zu den Lodges sind immer gut ausgeschildert, aber plötzlich standen wir dann vor dem Schild, das uns sagte, dass die Straßenverhältnisse schlecht seien und deshalb die Zufahrt gesperrt ist. Man möge die angegebene Nummer anrufen. Das haben wir dann brav gemacht und uns wurde mitgeteilt, dass wir unser Auto einen halben Kilometer weiter bei der Polizeistation stehen lassen sollten und ein Wagen uns holen würde. Etwas skeptisch ließen wir das Auto zurück und begaben uns samt Gepäck in den Safariwagen. Dieser fuhr dann in die namibische Grenzstation und zur Brücke, die beide Länder trennt. Mitten auf der Brücke wurden wir dann „rausgeworfen“ und wir mit Gepäck in ein Boot verfrachtet. Die Anfahrt per Boot zum Camp/Lodge kannten wir ja schon von Ndovu, jedoch war diese Anfahrt eine Nummer wasserlastiger. Mit einem Motorboot und 20 Mann (Fotogruppe mit entsprechendem Equipment und Wettfotografieren während der Überfahrt —> ich dachte die eine Dame fällt gleich aus dem Boot, weil sie sich mit ihrer Kamera über die nicht EU-höhengenormte Brüstung lehnte) fuhren wir zur Rezeption. Die „Luxuszelte“, in denen wir übernachteten, standen auf Stelzen, jedoch waren diese ebenfalls nur per Boot von der Rezeption aus zu erreichen. Uns wurde gesagt, dass es alle zehn Jahre etwa so viel Regen hat, was dann eine solche Überschwemmung zur Folge hat. Wir haben es genossen, das Zelt war sehr schön und wirklich luxuriös. Während im Zelt nebenan Harald von der Fotogruppe zur Bootstour abgeholt wurde, haben wir einen rauswarmen Weißwein auf unserer Veranda vor dem Zelt getrunken, auf das Schwemmgebiet um den Chobe rüber nach Botswana geschaut und Elefanten und Büffel erspäht. Zum Abendessen wurden wir selbstverständlich wieder per Boot geholt und auf selbem Weg zurück zur Schlafstätte gebracht. Während des (leckeren) Abendessens mit Springbock tauschte die Fotogruppe nebenan ihre Bilder und Erfahrungen aus und diskutierte darüber, wer nun auf Facebook ist und wessen WhatsApp Kontakt man noch nicht hat. Wir waren froh, dass wir nur zu zweit fahren und keine Gruppe und entsprechenden Guide (Typ Tauchlehrer mit umfassender Ortskenntnis auf zu viel Red Bull). Über Guidin Ute müssen wir bei unserer Rückkehr dann persönlich berichten (Stichwort „Trüffeln“).

Nach leider nur einer Übernachtung ging es dann endlich nach Botswana und es stellte sich an der Grenze heraus, dass wir das Papier bisher gar nicht gebraucht haben, für unser Visum nichts zahlen mussten, Äpfel nicht einführen dürfen und der Grenzbeamte Christoph liebt (erst „I like you“ später „I Love you“). Wenn man freundlich ist, sind die auch freundlich, man sollte aber nicht gerade in Eile sein, weil die offenbar einfach Smalltalk machen wollen. Ohne Äpfel ging es durch die Transitroute durch den Chobe Nationalpark nach Kasane. Für 50 Kilometer haben wir mit dem Grenzprozedere und der vorherigen Bootsfahrt zum Auto, das zum Glück noch an der Polizeistation stand, knapp 3 Stunden gebraucht. Die Lodge in Kasane ist nun für drei Nächte unsere Station. Gestern Abend haben wir nach einem kurzen Besuch im Pool noch einen Game Drive (Tierbeobachtungsfahrt) in den Chobe gemacht. Da wir nur zu zweit waren, hatten wir den Guide und das Safariauto für uns alleine! Gesehen haben wir viele Elefanten, Büffel, Giraffen und Antilopen aber leider keine Löwen. Dafür wurden wir von einem entgegenkommenden Safariauto mit einer Gruppe Japanern fotografiert.

Heute waren wir dann den ganzen Tag auf einer Tour zu den Viktoriafällen. Das Grenzprozedere nach Simbabwe war wieder etwas zäh, aber die Fälle entschädigen für alles und irgendwie gehört das Drumherum ja auch zum Erlebnis hier. Etwas unterschätzt haben wir allerdings die Tatsache, dass man an Wasserfällen nass werden kann. Wir waren mit Regenjacke und Cape ausgestattet, was jedoch gerade mit Glück den Bereich zwischen Oberschenkel und Bauchnabel trocken gehalten hat. Die Fälle haben gerade den Höchststand an Wasser und entsprechenden Sprühnebel, der an manchen Stellen aber einem Starkregen aus allen Richtungen gleicht. Der Wasserfall ist wirklich unbeschreiblich und unser Guide Emanuel hat uns bestens durch den Tag geführt. Nun sind wir wieder zurück im Hotel und saumüde. Morgen wollen wir uns selbst mit dem Mietwagen in den Chobe Park wagen. Allerdings hat es dort nur unbefestigte Wege und viel Sand. Übermorgen geht es dann nach Nata, wo wir aber eigentlich nur übernachten, bevor es dann nach Maun und zum Okavango-Delta geht. 

 

 

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